Einzeltraining

 

 

 

 

 

 

Aggression beißt nicht

 


Sie kennen das vielleicht ...

„Wir haben 20 Jahre lang nie gestritten. Und jetzt aus heiterem Himmel will sie sich von mir scheiden lassen!“
„Wenn ich an diesen Idioten nur denke, kommt mir schon die Galle hoch“
„Ich schaffe es einfach nicht, mich durchzusetzen“
„Jetzt reicht´s mir aber! Jetzt kann er Krieg haben, wenn er es nicht anders will!“
„Eigentlich habe ich es satt, immer nur für alle Anderen da zu sein, aber ich kann eben nie Nein sagen“

Aggression hat viele Gesichter. Die destruktiven Erscheinungsformen lösen bei uns oft Angst oder Wut aus. Unterdrückte, nach innen gerichtete Aggression macht sogar krank: Magenprobleme, Muskelverspannungen im oberen Rücken, Bluthochdruck, Halsbeschwerden, Selbsthass, Depressionen oder Suchtverhalten können die Folge sein.

 

Aggression hat aber auch viele konstruktive Absichten, z.B.: Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen sowie die Fähigkeit zur Abgrenzung.

 

MitarbeiterInnen mit viel Kundenkontakt sind mit den unterschiedlichsten Formen von Aggression konfrontiert, z.B.:

 

Aggressive Ausbrüche von ärgerlichen KundInnen
Offene oder verdeckte Feindseligkeit der KundInnen
Überzogene Forderungen von KundInnen
Die eigene Aggression, die durch das Verhalten von KundInnen ausgelöst wird
Offene und indirekte Aggressionen zwischen MitarbeiterInnen, Mitarbeitergruppen, MitarbeiterInnen und Vorgesetzten
Umgeleitete Aggressionen (z.B.: wenn MitarbeiterInnen ihre in der Arbeit aufgestaute Aggression mit nach Hause nehmen und an Familienmitgliedern auslassen)

In diesem Seminar wird die eigene Wahrnehmungsfähigkeit für offene und verdeckte Aggressionen geschärft. Es wird der Unterschied zwischen konstruktiven und destruktiven Formen der Aggression herausgearbeitet. Weiters entwickelt der Teilnehmer Möglichkeiten, mit der eigenen und der fremden Aggression konstruktiv umzugehen, Grenzen zu setzen und sich selbst zu behaupten.
 

"Es ist nicht die Frage, ob wir Aggressionen haben oder nicht,
sondern wie wir damit umgehen."
(Wolfgang Merz)







Zielgruppe:

MitarbeiterInnen, die aufgabenbedingt häufig in konfliktäre Situationen mit Kunden / Parteien / Klienten / Patienten, ... kommen, bei denen der Andere aggressiv agiert, z.B.:

 

Arbeitsbereiche mit sozialem Schwerpunkt (Krankenhäuser, Seniorenbetreuung, Kindergärten, Horte, Soziale Hilfsdienste,
Sozialstellen, ...)
Call-Center
Beschwerdestellen
Vertriebsbereiche, die öfter mit Reklamationen zu tun haben
Ämter und Behörden (z.B.: Genehmigungsverfahren, behördliche Auflagen, Bewilligungen, Zuschüsse, ...)
Parkraumüberwachung, ...


Ziele und Inhalte:

Bewusstmachen: Wie gehe ich mit Aggression um?
Entstehung bzw. Auslöser von Aggression
Wahrnehmung offener und verborgener Aggression
Unterscheiden lernen zwischen konstruktiver und destruktiver Aggression
Wie kann ich mit meiner eigenen Aggression konstruktiv umgehen?
Übungen, um aufgestaute Aggressionen abzureagieren
Konstruktiver Umgang mit der Aggression Anderer
„Kundenorientiertes“ Entschärfen destruktiv-aggressiver KundInnen
Verbale Selbstverteidigung
Grenzen setzen, Nein sagen
Sich selbst behaupten

Dauer:

Seminar: 3 Tage
Alternativ: Seminar 2,5 Tage + 1/2 Tag Follow up




"Die beste Möglichkeit, einen Feind zu besiegen, ist,
ihn zum Freund zu machen."

Abraham Lincoln