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Zukunft gestalten

 

 

Passieren mir Veränderungen – oder gestalte ich sie?

 

Ersteres trifft auf uns alle zu: „Alles fließt, nichts ruht“ wusste schon der alte Heraklit. Die Welt verändert sich laufend, jedes Lebewesen ist in ständiger Veränderung, d.h. wir können uns der Veränderung, die mit uns geschieht, nicht entziehen. Veränderungen bewusst zu gestalten ist schon eine andere Sache.


Sie kennen das vielleicht ...

"Letztes Jahr hatten wir einen Change-Prozess. Jetzt organisieren die schon wieder um!"
"Schon wieder eine neue Strategie!"
"Unser wichtigster Kunde kauft jetzt beim Wettbewerb."
"Schneller, besser, einfach anders. Das Alte ist nicht mehr gut genug."
Herzinfarkt!


Verändern schon, aber wohin? Und was dann?

"Das einzige Beständige ist der Wandel" ist ein heute viel zitierter Ausspruch. Unser Leben, unsere Umwelt und unsere Unternehmen sind einer permanenten Veränderung unterworfen. Intensität und Geschwindigkeit der Veränderungen nehmen ständig zu.

Gleichzeitig haben wir Menschen aber auch das grundlegende Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität. Veränderung destabilisiert, wenigstens vorübergehend. Veränderungen erfordern, dass wir uns von Bestehendem und Vertrautem lösen, oft ohne bereits genau zu wissen, was wir als nächstes tun werden oder was auf uns zu kommt. Das verursacht oft Ängste unterschiedlicher Art, z.B. Existenzängste oder Versagensängste. Chancen und Risiken der Veränderung erzeugen innere Konflikte, die Menschen erheblich blockieren können.

Bei allen Veränderungsprozessen in Unternehmen, die der Anpassung an aktuelle und künftige Markterfordernisse dienen, müssen die Ebenen der inneren Haltungen und der Emotionen der Mitarbeiter berücksichtigt werden, um die nötigen Veränderungen so effizient wie möglich umzusetzen.

In diesem und den folgenden Newsletter-Beiträgen möchte ich Ihnen wesentliche Aspekte (1) persönlicher Veränderungsprozesse und (2) Veränderungsprozesse in Teams und Organisationen näher bringen. Wir werden uns dabei unter Anderem mit folgenden Themen beschäftigen:

Auslöser von Veränderung
Konstruktive Kräfte bei Veränderungen
Blockierende Faktoren
Umsetzungsstrategien
Kollektive Veränderungsprozesse



Verändern? Wozu eigentlich?

Vorab zwei Zitate zum Thema:

„In einem schwankenden Schiff fällt um, wer stillsteht - nicht wer sich bewegt.“
(Ludwig Börne)

„Wenn Du machst, was Du immer gemacht hast, bekommst Du, was Du immer bekommen hast. Wenn Du etwas anderes willst, musst Du etwas anderes tun.“
(Klassisches NLP-Zitat, Verfasser unbekannt)


Veränderung kann ausgelöst werden,

 

1.  wenn sich äußere Bedingungen signifikant verändert haben oder dabei sind sich zu ändern und eine Anpassung unausweichlich ist (anderenfalls droht mir Schaden)

 

2.  wenn sich innere Realitäten merkbar verändert haben (Erwartungshaltungen, Lebensphasen, Einsichten, Leidensdruck, ...) und ein „weiter wie bisher“ nicht sinnvoll erscheint

 

3.  oder wenn generell eine markante Kluft zwischen meinen Erwartungen und der aktuellen Realität besteht („Es ist nicht so, wie ich es gerne hätte“)

 

 



5 konstruktive Kräfte bei Veränderungen

Bei erfolgreichen, aktiv gestalteten Veränderungsprozessen hat sich in der Praxis gezeigt, dass dafür folgende fünf Punkte von essentieller Bedeutung sind:

 

1.  Anreiz / Motivation
2.  Ziel
3.  Aktionsplan
4.  Eigene Befähigung, die Schritte des Aktionsplanes umzusetzen
5.  Ressourcen (Zeit, Geld, Personal, Arbeitsmittel, ...)

 

 


Fehlen einer oder mehrere dieser Erfolgsfaktoren, so bekommt man alles Mögliche (Konfusion, Angst, einen Fehlstart nach dem anderen, Frustration oder Schneckentempo), aber keine nachhaltige, konstruktive Veränderung.

Sie können dazu ein kleines Gedankenexperiment machen:

Denken Sie an eines Ihrer Veränderungsvorhaben aus den letzten Monaten oder Jahren zurück, das nicht zu Ihrer Zufriedenheit verlaufen ist:
Welche dieser Faktoren haben gefehlt oder waren zu schwach ausgeprägt?
Wie hat sich das ausgewirkt?
Wenn Sie es heute noch einmal angehen würden: Was würden Sie anders machen?

Denken Sie an ein aktuelles Veränderungsvorhaben, das gerade vor Ihnen liegt:
Sind alle 5 Erfolgsfaktoren ausreichend erfüllt?
Wenn nein: Welchen Faktor müssen Sie noch stärken? Wie?

Mehr zu den 5 Faktoren im Beitrag "5 Elemente wirksamer Veränderung".

 

17.02.2005

 

 


Für mich persönlich
 
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Ersteres trifft auf uns alle zu: „Alles fließt, nichts ruht“ wusste schon der alte Heraklit. Die Welt verändert sich laufend, jedes Lebewesen ist in ständiger Veränderung, d.h. wir können uns der Veränderung, die mit uns geschieht, nicht entziehen. Veränderungen bewusst zu gestalten ist schon eine andere Sache.


Sie kennen das vielleicht ...

"Letztes Jahr hatten wir einen Change-Prozess. Jetzt organisieren die schon wieder um!"
"Schon wieder eine neue Strategie!"
"Unser wichtigster Kunde kauft jetzt beim Wettbewerb."
"Schneller, besser, einfach anders. Das Alte ist nicht mehr gut genug."
Herzinfarkt!


Verändern schon, aber wohin? Und was dann?

"Das einzige Beständige ist der Wandel" ist ein heute viel zitierter Ausspruch. Unser Leben, unsere Umwelt und unsere Unternehmen sind einer permanenten Veränderung unterworfen. Intensität und Geschwindigkeit der Veränderungen nehmen ständig zu.

Gleichzeitig haben wir Menschen aber auch das grundlegende Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität. Veränderung destabilisiert, wenigstens vorübergehend. Veränderungen erfordern, dass wir uns von Bestehendem und Vertrautem lösen, oft ohne bereits genau zu wissen, was wir als nächstes tun werden oder was auf uns zu kommt. Das verursacht oft Ängste unterschiedlicher Art, z.B. Existenzängste oder Versagensängste. Chancen und Risiken der Veränderung erzeugen innere Konflikte, die Menschen erheblich blockieren können.

Bei allen Veränderungsprozessen in Unternehmen, die der Anpassung an aktuelle und künftige Markterfordernisse dienen, müssen die Ebenen der inneren Haltungen und der Emotionen der Mitarbeiter berücksichtigt werden, um die nötigen Veränderungen so effizient wie möglich umzusetzen.

In diesem und den folgenden Newsletter-Beiträgen möchte ich Ihnen wesentliche Aspekte (1) persönlicher Veränderungsprozesse und (2) Veränderungsprozesse in Teams und Organisationen näher bringen. Wir werden uns dabei unter Anderem mit folgenden Themen beschäftigen:

Auslöser von Veränderung
Konstruktive Kräfte bei Veränderungen
Blockierende Faktoren
Umsetzungsstrategien
Kollektive Veränderungsprozesse



Verändern? Wozu eigentlich?

Vorab zwei Zitate zum Thema:

„In einem schwankenden Schiff fällt um, wer stillsteht - nicht wer sich bewegt.“
(Ludwig Börne)

„Wenn Du machst, was Du immer gemacht hast, bekommst Du, was Du immer bekommen hast. Wenn Du etwas anderes willst, musst Du etwas anderes tun.“
(Klassisches NLP-Zitat, Verfasser unbekannt)


Veränderung kann ausgelöst werden,

 

1.  wenn sich äußere Bedingungen signifikant verändert haben oder dabei sind sich zu ändern und eine Anpassung unausweichlich ist (anderenfalls droht mir Schaden)

 

2.  wenn sich innere Realitäten merkbar verändert haben (Erwartungshaltungen, Lebensphasen, Einsichten, Leidensdruck, ...) und ein „weiter wie bisher“ nicht sinnvoll erscheint

 

3.  oder wenn generell eine markante Kluft zwischen meinen Erwartungen und der aktuellen Realität besteht („Es ist nicht so, wie ich es gerne hätte“)

 

 



5 konstruktive Kräfte bei Veränderungen

Bei erfolgreichen, aktiv gestalteten Veränderungsprozessen hat sich in der Praxis gezeigt, dass dafür folgende fünf Punkte von essentieller Bedeutung sind:

 

1.  Anreiz / Motivation
2.  Ziel
3.  Aktionsplan
4.  Eigene Befähigung, die Schritte des Aktionsplanes umzusetzen
5.  Ressourcen (Zeit, Geld, Personal, Arbeitsmittel, ...)

 

 


Fehlen einer oder mehrere dieser Erfolgsfaktoren, so bekommt man alles Mögliche (Konfusion, Angst, einen Fehlstart nach dem anderen, Frustration oder Schneckentempo), aber keine nachhaltige, konstruktive Veränderung.

Sie können dazu ein kleines Gedankenexperiment machen:

Denken Sie an eines Ihrer Veränderungsvorhaben aus den letzten Monaten oder Jahren zurück, das nicht zu Ihrer Zufriedenheit verlaufen ist:
Welche dieser Faktoren haben gefehlt oder waren zu schwach ausgeprägt?
Wie hat sich das ausgewirkt?
Wenn Sie es heute noch einmal angehen würden: Was würden Sie anders machen?

Denken Sie an ein aktuelles Veränderungsvorhaben, das gerade vor Ihnen liegt:
Sind alle 5 Erfolgsfaktoren ausreichend erfüllt?
Wenn nein: Welchen Faktor müssen Sie noch stärken? Wie?

Mehr zu den 5 Faktoren im Beitrag "5 Elemente wirksamer Veränderung".

 

17.02.2005

 

 

 

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