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Selbst-BEWUSSTSEIN – Teil 4: „Überzeugungen, Werte, Motive (WOLLEN / DÜRFEN)“

 

Überzeugungen und Werte sind innere Leitbilder, an denen wir unsere Verhaltensweisen ausrichten. Sie entscheiden oft auch darüber, welche Richtungen wir in unserem Leben einschlagen und wo wir Zeit, Energie und Geld investieren, um bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln.


Was treibt mich eigentlich an?

Überzeugungen und Werte sind eine wesentliche Grundlage unserer Motivation. Was wir für richtig oder falsch, wichtig oder unwichtig, möglich oder unmöglich halten entscheidet, was wir letztendlich tun. Damit gestalten wir unsere Realität nach diesen inneren Bildern. Die Basis dafür bilden die Überzeugungen und Werte, die wir in den ersten Lebensjahren von unseren Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen vorgelebt bekommen haben.
In der Pubertät werden diese einmal kräftig auf den Prüfstand gestellt und in bestimmten Bereichen revidiert. Auch im weiteren Lebensverlauf kommen immer wieder Phasen, wo sie überprüft, verändert oder ergänzt werden. Da sie meist aus dem Unbewussten heraus wirken, lohnt es sich, sie einmal bewusst zu betrachten.

Hier einige Fragen dazu:

1.  Betrachten Sie noch einmal Ihre Ausführungen aus den Bereichen Umgebung, Verhalten und Fähigkeiten (z.B.: was macht für mich einen guten Platz aus, was mache ich gerne, warum möchte ich bestimmte Fähigkeiten ausbauen etc.) und überlege Sie, was Ihre Antworten über folgende Aspekte aussagen:

 


Was ist mir in meinem Leben besonders wichtig? Worauf lege ich wert? (siehe dazu auch die Checkliste „Meine Werte“)

 


Betrachten Sie jeden Ihrer 10 wichtigsten Werte: Wie definiere ICH ihn, was genau verstehe ich darunter? Wie lebe ich den jeweiligen Wert, d.h.: wie drücke ich ihn durch mein TUN aus?

 

 


2.  Wer waren wichtige Vorbilder (reale Personen oder „Helden“ aus Literatur, Film, Sport, Showbusiness, …) und was haben sie für mich verkörpert?

 

 

3.  Im Alter bis zu meinem 14. Lebensjahr habe ich von meinen Eltern, Großeltern, Lehrern etc. immer wieder gehört (bitte ergänzen Sie die jeweiligen Satzanfänge mit so vielen Ergänzungen, wie Sie sich erinnern können) ...

 


„Du musst / sollst ...“

 


„Du darfst / sollst nicht ...“ bzw. „Sei doch nicht immer so …“

 

 


4.  Zwischen 14 und 21 Jahren dachte ich Folgendes über mich und die Welt:

 


„Ich bin mit mir zufrieden, wenn ...“

 


„Die Welt ist ok, wenn ...“

 


„Das Wichtigste im Leben ist für mich ...“

 

 


5.  Welche Leitsätze, Ideale, Gebote / Verbote und Überzeugungen sind für mich in den späteren Jahren noch dazugekommen? Woran glaubte ich mich halten zu müssen?

 

 


6.  Was davon hat heute noch Gültigkeit und Bedeutung für mich?

 

 


7.  Welche dieser Überzeugungen und Werte wirken sich auf mein Leben eher positiv aus, welche eher belastend oder hinderlich?


Im Mai-Newsletter wird diese Reihe mit dem Thema „Identität“ fortgesetzt.

 

KULTUhRWERK SALZSTRASSE

INK Institut für Narrative Kunst